GESCHICHTE

Als die Oldtimer flogen

Beim Spaziergang vom Hotel entlang des Campus der Humboldt-Universität zu Berlin zum Landschaftspark Johannisthal, finden Sie sich mitten in der Berliner Historie wieder, der das Airporthotel Berlin Adlershof seinen Namen verdankt.

Im September 1909 entstand Berlins erster Motorflugplatz. Der zweitälteste Flugplatz Deutschlands erstreckte sich auf über zwei Quadratkilometern zwischen Johannisthal und Adlershof. Auf Flugschauen bejubelten mehrere Tausend Zuschauer das wundersame Treiben der technischen Errungenschaften. Ernst Grade, Melli Beese, Anthony Fokker, die Gebrüder Wright und andere Pioniere dieser Zeit konzipierten und testeten hier innovative Flugzeuge. Er gilt als die Wiege der deutschen Luftfahrt.

 

Ab 1919 hoben täglich zwei Flugzeuge ab, um Postsendungen durch das Deutsche Reich zu befördern. Zehn Jahre später eröffnete der Flughafen Tempelhof, und Johannisthal verlor seine Bedeutung für die zivile Luftfahrt. Die Nationalsozialisten errichteten auf dem Gelände die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt. Nach dem Krieg siedelten sich die Sowjets auf dem Territorium an und es wurde bis in die 1980er Jahre militärisch genutzt.

Heute landen hier keine Flugzeuge mehr – stattdessen besteht das Flug- und Bodenpersonal aus Schmetterlingen, Bienen, Pflanzen und vielen anderen schützenswerten Arten aus Flora und Fauna. Ein Landschaftsschutzgebiet auf rund 65 Hektar.

Auf dem südlichen Geländeteil befindet sich der Aerodynamische Park als Teil des Campus der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Platz wird geprägt von technischen Baudenkmalen: Trudelturm, Großer Windkanal und Schallgedämpfter Motorenprüfstand vom Vorgänger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Heute ein wichtiger Baustein im Technologienetzwerk Adlershof.

 Das ehemalige Flugfeld ist ein besonderes Ensemble aus Naturschutzgebiet, Rundwanderweg und Aktivpark sowie als Attraktion für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.

Der militärische Arm der Stasi

Wo sich heute der Campus der Humboldt-Universität erstreckt, residierte einst das Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ des Ministeriums für Staatssicherheit. Abgeriegelt und durch Wachtürme geschützt. Das Wachregiment hatte bei seiner Auflösung 1989 mehr als 11.000 Mitglieder. Zu den Aufgaben der Soldaten gehörten die Sicherung von Gebäuden des Staatsapparates der DDR und der SED. Ebenso der Schutz der Bonzensiedlung der SED – die 1958 errichtete Waldsiedlung in Wandlitz bei Berlin. Das Wachregiment war an der Niederschlagung des Aufstands vom 17. Juni 1953 ebenso beteiligt wie an der Sicherung der Berliner Mauer bei ihrem Bau 1961.

 

Perspektive wechseln

Einige der ehemaligen Kasernenbauten sind nach der Wende erhalten geblieben, sie wurden modernisiert und umgebaut. Zwei von ihnen beherbergen heute das Institut für Psychologie und das Geographische Institut der Humboldt-Universität. Das „Langhaus“ des Airporthotel Berlin Adlershof gehört auch dazu – deutsche Geschichte zum Anfassen!

Die Wissenschaftsstadt Adlershof, Anfang der 1990er Jahre politisch und konzeptionell auf den Weg gebracht, ist mittlerweile in ihrer Blütephase angekommen. Seit 2003 ist unser Hotel im erfolgreichsten Technologie- und Wissenschaftsstandort Deutschlands zu Hause und beherbergt Gäste aus aller Welt.

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